Heute ab 19:00 Uhr auf Radio Basilisk/livingroom.fm:

AUFSCHLAG! Das Leseturnier für Zungenfertige.
Ad hoc ab Blatt am Radio.

Live aus dem Acqua stellen wir unser Leseturnier vor. Kommt vorbei und lest live über livingroom.fm! Oder hört zu über Radio Basilisk UKW 107.6!

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Gestern im Focus auf DRS3: der charmante Pedro Lenz im Gespräch mit dem charmanten Hannes Hug. Der Goalie bin ig! Hier kann man sich das Gespräch nachträglich anhören und herunterladen.

Natürlich lohnt sich auch die Lektüre von Pedros erstem Roman “Der Goalie bin ig“.

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Drückende Hitze in der Stadt…

“Seit Wochen schon war es über dreißig Grad, und wir hatten keinen Sex mehr. Kaat saß immer nur mit dem Rücken zu mir auf der schmuddeligen Matratze und guckte fern, in der Unterhose, und zündete sich eine Zigarette nach der anderen an. Futterte Kekse und trank Limo. Jammerte über die Hitze.
Kaat mit den feurigen Augen. Kaat mit der Narbe in der Leiste, wo sie als kleines Mädchen von einem Hund gebissen worden war. Mann, ich bekam einfach weiche Knie, wenn ich daran dachte, dass sie zu mir gehörte.”

Der erste Roman des Holländers Vincent Overeem könnte nicht besser zum aktuellen Wetter passen. Misfit ist nicht nur eine Liebesgeschichte zwischen dem achtzehnjährigen Erzähler und der schönen Kaat, sondern auch eine geheimnisvolle, hintergründige Familiengeschichte.
Durch die Ich-Perspektive des Erzählers erfährt man zwar einiges über ihn und seine Vergangenheit, man beginnt sich aber bald zu fragen, wieviel man eben gerade nicht erfährt. Wie ein Schleier hängt etwas Unverarbeitetes über der Vergangenheit. Was ist passiert mit dem kleinen Bruder Krijn? Auch die Gegenwart bleibt geheimnisvoll: hat Kaat etwa ein Verhältnis mit dem Vermieter, der ihr doch eigentlich so zuwider ist?

Mit dem unerwarteten Ende des Buches fügen sich alle Teile zusammen, soviel sei verraten. Bis zu diesem Punkt hält einen die drückende Atmosphäre des Romans im festen Griff.
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Unsere bestverkauften Bücher im 2. Quartal 2010

1. Glattauer, Daniel: Gut gegen Nordwind / Alle sieben Wellen mehr…
2. Glattauer, Daniel: Gut gegen Nordwind mehr…
3. Helgason, Hallgrimur: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen mehr…
4. Frisch, Max: Entwürfe zu einem dritten Tagebuch mehr…
5. Maupin, Armistead: Stadtgeschichten mehr…
6. Suter, Martin: Der Koch mehr…
7. Hohler, Franz: Die Torte und andere Erzählungen mehr…
8. Roy, Arundhati: Der Gott der kleinen Dinge mehr…
9. Du 04/2010: Kunststadt Basel mehr…
10. Glattauer, Daniel: Darum mehr…

Die Glattauer-Mehrheit erklärt sich wohl durch unseren Büchertisch in der Theaterfalle.

106komma6Das STADTMUSIK FESTIVAL sendet einen Monat lang Radio aus dem Innenhof des Kunstmuseums Basel – Musik und Kultur für den Sommer in der Stadt.

www.stadtmusik.fm

Das Nasobem ist mit von der Partie! Wir gestalten mehrere Sendungen mit – rings um Literatur, Text, Autoren, Verlage… das genaue Programm folgt.

Wir freuen uns auf Besucher am Festival, Zuhörer auf 106.6 MHZ (in der Region Basel über Antenne, über Kabel in der ganzen Schweiz, über Webstream auf der ganzen Welt…)

Mampf / Klampf!

Zur Einstimmung auf den Finalabend: der nächste Sonntagsbrunch im Nasobem findet am 11. Juli 2010 statt (10:00 bis 17:00 Uhr).

Im Anschluss um 17:00 Uhr: Konzert von Oisín! Der irische Singer/Songwriter beehrt uns für ein Konzert im Café. Eintritt 12.- Franken. http://oisin-music.com

Reservationen für Brunch und Konzert nehmen wir gerne entgegen.

Mampf / Klampf!

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Auch wir müssen uns um die Ferienlektüre kümmern.

Das Nasobem macht Sommerpause vom Sonntag, 18. Juli bis Montag, 2. August.
Ab Dienstag, dem 3. August 2010 haben wir wieder normal geöffnet.

Endlich, endlich gibt es auf unserer Internetseite eine Fotogalerie. Voilà!

sommerdiebe

Diese Buchempfehlung hat unsere Praktikantin Christina Emmel verfasst. Vielen Dank!

Beim Lesen dieses erst nach dem Tod des Autors Truman Capote gefundenen Manuskripts kann es leicht passieren, dass man sich überraschend im New York der vierziger Jahre wähnt.

Grady McNeil ist eine junge Frau aus wohlhabendem Hause, die während der Europareise ihrer Eltern den Sommer alleine in der heissen Stadt verbringt. Sie geniesst das Leben in vollen Zügen und trifft sich regelmässig mit ihrem Freund Clyde, einem jüdischen Arbeiterjungen, der sowohl in Herkunft als auch im Umgang das pure Gegenteil Gradys verkörpert.

Ein interessantes und schönes Buch, das die Atmosphäre New Yorks in den vierziger Jahren wiedergibt. Beim Lesen fällt auf, dass Capote bereits in jungen Jahren ein wacher Beobachter der Gesellschaft war. Durch die schöne und detaillierte Sprache erlebt man das sommerliche und unbeschwerte Gefühl, das der ganzen Geschichte anhaftet, besonders intensiv.

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Mampf!

Die nächsten Brunches im Nasobem:

Sonntag, 6. Juni 2010, 10:00 bis 17:00 Uhr

Sonntag, 11. Juli 2010, 10:00 bis 17:00 Uhr

Es empfiehlt sich zu reservieren.

Mampf!