rickman_frucht_der_suendeHinter diesem schwülstigen Titel und einem etwas gar platt gestalteten Umschlag verbirgt sich ein sehr athmosphärischer klerikaler Krimi.

Die junge, rauchende, fluchende und allein erziehende Pfarrerin Merrily Watkins mischt die Gemeinschaft des westenglischen Dorfes Ledwardine gehörig auf. Nach einem bizarren Todesfall erhalten jahrhundertealter Aberglaube und heidnische Traditionen Aufschwung. Ein Sommerfest – zu Ehren des Ciders, der mit der Geschichte des Dorfes tief verbunden ist – kommt näher, doch plötzlich verschwindet ein Mädchen…

Aus der Krimireihe um Pfarrerin Merrily Watkins, im englischen Original bereits zehn Bände umfassend, ist Frucht der Sünde der erste. Es ist ein lesenswerter, manchmal beschaulicher Krimithriller mit übernatürlichen Beiklängen.

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1 Kommentar zu „Phil Rickman – Frucht der Sünde“

  • Selten habe ich ein 600 Seiten starkes Buch in so kurzer Zeit gelesen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Geschickt gewobene Geschichte mit spannenden Themen wie z.B.: Religion – Esotherik, alteingesessene Dorfbewohner -Neuzugezogene, Tradition – Moderne, allein erziehende, attraktive Pfarrerin mit pubertierender Tochter – abgehobene, frühreife Freundin mit seriösen Eltern, geschichtlich begründete Macht – Demokratie. Weitere Zutaten: Thetherstück in der Kirche und eine erschreckende Parallele zu den aktuellen Geschehnissen um die deutsche Pfarrerin Margot Kässmann.

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